Die Berninabahn  

Das ist die Vorschauseite für Fotos von der Berninabahn im Schweizer Kanton Graubünden.

Die Berninabahn ist Teil der Rhätischen Bahn und nimmt ihren Ausgangspunkt in Pontresina im Engadin.

Von hier erklimmt die Strecke in landschaftlich toll angelegter Trasse und Steigungen bis zu 70 ‰ den Berninapaß und erreicht am Ospozio Bernina eine Höhe von 2253 müM.

Im Süden geht es dann ins Puschlav Tal hinunter, mit

der Endstelle Tirano die bereits in Italien liegt. Zum Einsatz kommen Triebwagenzüge welche im Sommer bei schönem Wetter auch offene Aussichtswagen mitführen. Bei der Fahrt mit dieser Bahn bewahrheitet sich die Aussage, daß der Weg das Ziel sei, einmal mehr.

Die gezeigten Bilder stammen aus dem Jahr 1992, 2002 und 2004. Auch auf dieser Linie ist RhB Rot die vorherrschende Farbe, wenngleich auch wieder einige Fahrzeuge im ursprünglichen Bernina Gelb lackiert wurden.

In weiteren Serien werden Fotos von der Albulabahn, der Engadinline, einem Bahnfest in Filisur, von der Strecke Filisur - Chur sowie von 100 Jahre Albulabahn gezeigt. Zur geografischen Orientierung auf den Lageplan links klicken. Zur Vergrößerung die gewünschten Bilder anklicken.

  Das Hotel Bellaval steht unmittelbar neben dem Bahnhof von St. Moritz. Hier ist der Ausgangspunkt vieler Triebzüge nach Pontresina und von dort weiter über den Berninapaß. Triebwagen der Type ABe 4/4 verschiedener Generationen kommen zum Einsatz (7/1992).
 
  Pontresina kann als eigentlicher Ausgangspunkt der Berninabahn angesehen werden. Hierher kommt die Strecke von St. Moritz unter 1000V= sowie die Verbindung zum Stammnetz von Samedan mit 11 kV~. Der Arbeitszug mit 2 x Ge 4/4 II ist Richtung Samedan unterwegs (9/2004)  
  Rechts das Stationsgebäude von Pontresina und links ein abfahrbereiter Zug mit einer Gruppe von 6 Panoramawagen. Die Oberleitung von Bahnsteig 3 kann zwischen 11 kV und 1000 V umgeschaltet werden. Im Hintergrund die Hausberge von St. Moritz (9/2004). (Seite oben)  
  Vor dem Depot Pontresina ist bei meinem Besuch die berühmte Dampfschneeschleuder Xrotd 9213, Bj. 1910 ausgestellt. Die beiden Fahrtriebwerke und das Schleudertriebwerk können genau unter die Lupe genommen werden (9/2004).
 
  Die ersten 100 Höhenmeter werden innerhalb von ca. 5 km bewältigt. Pontresina liegt auf ca. 1800 müM während die Station Morteratsch bereits auf ca. 1900 müM liegt. Von hier führt ein Fußweg zum berühmten Morteratschgletscher. Im Vordergrund sieht man, wie stark die Strecke gleich nach der Station ansteigt (9/2004).
 
  Dieser Aussichtspunkt liegt etwas oberhalb der Station Morteratsch bei der Querung der Bahnlinie mit der Paßstrasse. Im Hintergrund das phantastische Panorama mit Piz Palü, Piz Bernina, Piz Moretratsch und Piz Boval sowie dem eindrucksvollen Morteratschgletscher (9/2004). (Seite oben)  
  Im reinen Adhäsionsbetrieb wird die bis zu 70 ‰ steile Trasse befahren. Auch die Autostrasse ist landschaftlich ein Erlebnis. Nicht zufällig führte mich meine erste Motorradreise Mitte der 80er Jahre auch auf diese Strecke (7/1992).  
  Weitere 4 km bergwärts befindet sich die Station Bernina Diavolezza, wo sich hier zwei Züge kreuzen. Der bergwärts fahrende Zug ist mit den beiden in Berninagelb gehaltenen Oldtimern Nr. 34 und Nr. 30 bespannt. Links ist das Tor der lawinensicheren Drehscheibe für die Dampfschneeschleuder sichtbar (9/2004).
 
  Nachdem auch die Sation Bernina Lagalb passiert ist, windet sich die Strecke in einer S-Kurve den Berg hinauf. Häufig kann man wie hier beobachten, daß an Personenzüge auch ein oder zwei Güterwagen angehängt werden (9/2004). (Seite oben)
 
  Blick nach oben zum Paß. Rechts der beeindruckende Gipfel des Piz Cambrena (3604m) der Piz Palü Gruppe. Nach verlassen der Schutzverbauung folgt die Bahntrasse wieder direkt der Paßstrasse. Die Garnitur befindet sich auf Talfahrt zwischen Ospizio und Lagalp (9/2004).  
  Auch die beiden Oldtimer haben mittlerweile die S-Kurve erreicht. Entlang der linken Flanke führt die Diavolezza Seilbahn bergauf, beim Gipfel im Hintergrund dürfte es sich um den Piz Üertsch im Albula Massiv handeln (9/2004).  
  Die Strecke nähert sich nun bereits dem höchsten Punkt beim Ospizio Bernina, nachdem einige Lawinenverbauungen passiert sind. Der See im Mittelgrund ist im Gegensatz zum Stausee auf der Paßhöhe natürlich (9/2004). (Seite oben)
 
 

Der Paß ist fast erreicht. Das Gletscherschmelzwasser wird zur Stromerzeugung abgearbeitet. Direkt auf der Paßhöhe befindet sich dazu ein künstlicher Stausee der das Wasser sammelt, welches zur Speisung der Turbinen dient (7/1992).

 
  Ospizio Bernina in 2253 MüM. Trotz der enormen Seehöhe wird hier ganzjährig Durchgangsverkehr aufrecht erhalten. In der Nähe zweigt auch eine Paßstraße ins Zollfreigebiet nach Livignio ab (7/1992).
 
 

Zugkreuzung am höchsten Punkt. Die Triebwägen der Serie BCe 4/4 31 - 34 aus 1946/47 sind auch heute noch in Betrieb. Rechts hinter dem Stausee ist der fast 4000 m hohe Piz Palü dauernder Begleiter des Reisenden (7/1992).
(Seite oben)

 
  Der ehemalige Gütertriebwagen Fe 2/2 51 (Bj. 1909) wurde mehrmals modernisiert. Heute trägt er die Nummer De 2/2 151 und wird vor Arbeitszügen eingesetzt. Der ursprüngliche Holzwagenkasten wurde 1980 verblecht (9/2004).  
  Von nun an ging's bergab, kommt man nicht umhin zu denken, wenn der Zug in die südliche Strecke hinter der Paßhöhe einfährt (7/1992).  
  Dieses Bild ist eine Servicedienstleistung an alle, die die Alp Grüm Station als Modell nachbauen wollen. Im Hintergrund die Lawinengalerie welche im Winter zur Sicherung der Strecke beiträgt (9/2004). (Seite oben)  
  Unmittelbar hinter der Alp Grüm Station beginnt der steile Abstieg der Strecke ins Puschlav Tal. In insgesamt 5 + 4 engen Serpentinen windet sich die Strecke ins Tal. Der kleinste Kurvenradius beträgt unglaubliche 36 m. Die Garnitur mit Gem 4/4 802 Vorspann wird bergauf gleich Alp Grüm erreicht haben (9/2004).  
 

Wie tief es tatsächlich nach unten geht, ist auf diesem Bild erahnbar. Dabei ist der im Tal sichtbare Lago di Poschiavo noch lange nicht der tiefste Punkt. Tirano liegt noch ca. 8 km weiter talauswärts (7/1992).

 
  Bei Schönwetter kann eine Reise im offenen Aussichtswagen nur empfohlen werden. Natürlich werden die Fahrkarten auch hier mit Schweizer Gründlichkeit kontrolliert (7/1992).
(Seite oben)

 
 

Poschiavo ist erreicht. Ein talfahrender Zug nähert sich der Station wo links bereits ein anderer Zug auf diese Kreuzung wartet. Von Alp Grüm (2100m) bis hierher (1010m) wurde auf einer Bahnstrecke von 16,5 km bei einer Luftlinie von ca. 6,5 km ein Höhenunterschied von knapp 1100 m abgebaut. Das ist wirklich eine Reise wert ... (9/2004).

 
  Im Puschlavtal dessen Hauptort Poschiavo ist, wird bereits Italienisch gesprochen. Hier wartet ein mit vielen britischen und amerikanischen Touristen besetzter Zug auf eine Kreuzung. Von Poschiavo bis nach Tirano (430m) müssen noch weitere 580 Höhenmeter downhill "vernichtet" werden (9/2004).  
  Ge 2/2 161 ist eine von zwei Lokomotiven Ge 2/2 welche 1911 noch von der Berninabahn angeschafft wurden. Heute werden diese Fahrzeuge hauptsächlich für Bahnhofsverschub und Arbeitszüge eingesetzt. Ursprünglich noch mit zwei Lyrabügeln bestückt, wurden beide 1971 mit den heutigen Einholm Stromabnehmern ausgerüstet (9/2004). (Seite oben)  
  Hier leistet die Schwestermaschine Gem 4/4 801 der schon von einem anderen Bild bekannten Bauart vor einem ABe 4/4 Vorspanndienst. Diese aus 1966 stammende Bauserie kann entweder elektrisch oder mit Dieselmotor betrieben werden (8/2002).  
  Durch einen Irrtum vermutete ich ursprünglich , daß es sich hier um den Lago di Poschiavo handelt; tatsächlich ist das aber der Lago Bianco (7/1992).  
  Auch diese Strecke hält ein Kunstbauschmankerl bereit, nämlich den Kehrviadukt von Brusio. Über eine 360° Kehre wird Höhe "vernichtet". Hier die bergseitige Einfahrt aus Zugsicht (7/1992). (Seite oben)  
  Nun haben wir die Schleife bereits fast ausgefahren und nähern uns bereits der Ausfahrt (7/1992).  
  Nun noch eine Sicht von außen. Dieser Zug befindet sich auf Bergfahrt bereits vollständig am Kehrviadukt (7/1992).  
  Gegenzug bei der Ausweichstelle Le Prese. Im Hintergrund die Bergrücken, die von der Bahn erklommen werden (7/1992). (Seite oben)  
  Die auf italienischem Staatsgebiet liegende Endstelle Tirano ist erreicht. Viel Fahrgäste machen nur einen kurzen Stadtrundgang und fahren mit dem nächsten Zug wieder zurück (mich eingeschlossen) (7/1992).  
  Endstation Tirano. Hier gibt es Anschluß an das italienische FS Bahnnetz (7/1992).
 
Letztes Update: November 2004 - schicken Sie mir eine email
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